Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) möchte in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) mit Zuwendungen zur Deckung von erforderlichen Ausgaben eine niederschwellige Engagementförderung in der entwicklungspolitischen Bildung ermöglichen und somit die Umsetzung von entwicklungspolitischen Bildungsmöglichkeiten von nicht-rechtsfähigen Initiativen, Gruppen sowie Einzelpersonen insbesondere in strukturschwachen oder ländlichen Räumen fördern.
Ehrenamtlich Engagierte Personen ab 18 Jahren können einen Förderantrag stellen. Dazu gehören Einzelpersonen, Gruppen, Initiativen, nicht eingetragene Vereine und Vereine in Gründung.
Im Rahmen des Förderprogramms gelten solche Regionen als ländlich, die nach Definition des Thünen-Instituts für ländliche Räume als "eher ländlich" oder "sehr ländlich" eingestuft sind. Als strukturschwach werden Regionen anerkannt, die im Rahmen der Förderregionen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) als Fördergebieten ausgewiesen sind. Ob Ihr Gebiet zu den strukturschwachen oder ländlichen Regionen gehört können Sie anhand der Postleitzahl prüfen.
Der Förderantrag sollte mindestens 2 Wochen vor der geplanten Aktion eingereicht werden.
Es gelten folgende Fristen für die Antragsstellung:
- Für Projekte, die im Jahr 2026 stattfinden, können seit dem 3. November 2025 Anträge über das Förderportal eingereicht werden.
Das Förderprogramm action! läuft bis Ende 2027. Jede Initiative oder Gruppe kann pro Jahr einen Förderantrag stellen.
Die Fördersumme beträgt maximal 500 Euro pro geförderter Aktion. Die Bewilligung erfolgt als nicht rückzahlbarer Zuschuss im Wege einer Vollfinanzierung. Es gilt das Verbot der Doppelförderung.
Gefördert werden entwicklungspolitische Bildungsaktionen, die:
- einen klaren inhaltlichen Bezug zum Globalen Süden haben,
- das Bewusstsein für globale Zusammenhänge stärken,
- globale Ungerechtigkeiten thematisieren,
- sich mit den Themen der 17 Nachhaltigkeitsziele auseinandersetzen und
- die Auswirkungen unseres Handelns in Europa auf die Welt thematisieren.
Gefördert durch

In Zusammenarbeit mit dem
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung