Seit 2014 arbeiten Öko-Modellregionen erfolgreich an der Weiterentwicklung des ökologischen Landbaus in Bayern. Sie haben sich dabei als Impulsgeber in der Entwicklung regionaler Bio-Wertschöpfungsketten etabliert. In Zukunft haben jedes Jahr weitere Regionen die Möglichkeit, sich als "Staatlich anerkannte Öko-Modellregion" zu bewerben. Mit einer erfolgreichen Bewerbung bekommen kommunale Verbünde die Chance, eine nachhaltige Entwicklung, den Öko-Landbau und die regionale Vermarktung in der Region voranzubringen.
Kommunen, die als Modell für andere Regionen bzw. Gemeindeverbünde fungieren wollen, schließen sich für die Bewerbung als Öko-Modellregion zusammen. Öko-Modellregionen können aus Gemeinden bestehen, die innerhalb eines Landkreises liegen oder unterschiedlichen Landkreise angehören. Die Verbünde sollen mindestens vier Kommunen umfassen, die Größe eines Landkreises nicht wesentlich überschreiten und ein räumlich zusammenhängendes Gebiet abdecken. Vertragspartner und Fördermittelempfänger sind Kommunen oder vorrangig kommunal getragene Institutionen (z. B. Verein, Zweckverband).
Die ausgewählten Regionen erhalten für einen Zeitraum von drei Jahren eine Förderung für die Prozessbegleitung in Forma einer Personalstelle oder entsprechender Werkverträge mit externen Dienstleistern (Öko-Modellregionsmanagement). Der Fördersatz beträgt 75 %. Die Förderhöchstgrenze beträgt 75.000,00 € pro Jahr. Darin enthalten ist ein Sachkostenbudget von max. 5 % der Fördersumme.

Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL)
Institut für Agrarökologie und Biologischen Landbau (IAB)
Kompetenzzentrum für Ökologischen Landbau
Frau Claudia Heid
Lange Point 12
95354 Freising
Gefördert durch das
Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus