Zahlen und Fakten

Die dargestellten Zahlen und Fakten bieten grundlegende Informationen zu demografiepolitisch relevanten Themen in Oberfranken. Die kommentierten Diagramme und Definitionen zum Thema Demografie richten sich an Kommunen, Regionalmanagements, Sozialpartner, Verbände, Wirtschaft, Wissenschaft und die interessierte Öffentlichkeit.

Bevölkerungsstand

Bevölkerungsstand

Bevölkerungsbewegungen

Bevölkerungsbewegungen

Bevölkerungsprognosen

Bevölkerungsprognosen

Definitionen

Demografie

Unsere Gesellschaft befindet sich im Wandel. Geburtenverhalten, Migration und Alterung werden die Entwicklung in den kommenden Jahren und Jahrzehnten maßgeblich beeinflussen: Nach aktuellen Prognosen wird die Bevölkerung in ganz Deutschland in den nächsten Jahren zunehmen und im Jahr 2035 etwa das Niveau von 2015 erreichen. Auch der Altersaufbau wird sich verschieben. Diese Phänomene werden unter dem Begriff "Demografie" diskutiert. Demografie bedeutet aber weit mehr als nur Alterung. Denn der Wandel birgt auch Chancen. Der Begriff "Demografie" steht auch für die steigende Mobilität. Menschen wechseln ihren Wohnort aus verschiedenen Gründen: Um eine gute Ausbildung zu bekommen, einen neuen Arbeitsplatz anzutreten, sich an einem Ort mit besserer Lebensqualität niederzulassen oder auch um in ihre Heimat zurückzukehren.

Natürliche Bevölkerungsentwicklung

Die natürliche Bevölkerungsentwicklung ist die Differenz zwischen der Zahl der Lebendgeburten und der Zahl der Sterbefälle in einem bestimmten Zeitraum. Dabei ist die natürliche Bevölkerungsentwicklung positiv, wenn die Zahl der Lebendgeburten höher ist als die Zahl der Sterbefälle (Zuwachs der Bevölkerung). Entsprechend ist bei einer negativen natürlichen Bevölkerungsentwicklung die Zahl der Sterbefälle höher als die Zahl der Lebendgeburten (Abnahme der Bevölkerung).

Binnenwanderung

Als Binnenwanderung oder Binnenmigration bezeichnet man die Migration innerhalb einer festgelegten Region, etwa eines Staates oder einer politischen Verwaltungsgliederung. Die Binnenmigration unterscheidet sich also von der transnationalen Migration dadurch, dass in der Regel keine Staatsgrenzen überschritten werden. Das Binnenwanderungssaldo, auch Binnenwanderungsbilanz genannt, ist die Differenz von Zuzügen und Fortzügen in einem bestimmten Gebiet innerhalb eines bestimmten Zeitraums, wobei die Ausländermigration dabei nicht berücksichtigt wird.

Außenwanderung

Unter Außenwanderung versteht man von der amtlichen Statistik aufgrund von An- und Abmeldungen erfasste Zu- und Fortzüge von Personen über Ländergrenzen hinweg, auch bei nur vorübergehender Wohnsitznahme.

Wanderungssaldo

Der Wanderungssaldo ist die Differenz zwischen Zu- und Abwanderung. Der Saldo ist positiv, wenn mehr Personen zuwandern als abwandern und negativ, wenn die Abwanderung überwiegt. Aus dem Wanderungssaldo können jedoch keine abschließenden Aussagen über das Ausmaß der Zu- und Abwanderung abgeleitet werden, da beispielsweise ein niedriger Wanderungssaldo mit sehr hohen Zu- und Abwanderungsströmen, die sich rechnerisch ausgleichen, einhergehen kann.

Entwicklung des Bevölkerungsstandes

Die Entwicklung des Bevölkerungsstandes wird von zwei Faktoren bestimmt: Zum einen von der natürlichen Veränderung des Bevölkerungsstandes, also von der Differenz zwischen der Zahl der Lebendgeburten und der Zahl der Todesfälle. Zum anderen vom Wanderungssaldo, also von der Zahl der Menschen, die zu- und abwandern. Bis Ende der 1980er-Jahre war die natürliche Veränderung des Bevölkerungsstandes die mit Abstand wichtigste Komponente des Bevölkerungswachstums in Deutschland und der Europäischen Union (EU). Seit den frühen 1960er-Jahren ist hier jedoch ein nachhaltiger Rückgang zu verzeichnen. Hingegen haben internationale Wanderungsbewegungen an Bedeutung gewonnen. Seit 1992 haben diese durchgehend einen größeren Anteil am Bevölkerungswachstum als die natürliche Veränderung des Bevölkerungsstandes.

Altenquotient

Unter dem Altenquotient versteht man die Anzahl der 65-Jährigen oder Älteren je 100 Personen im Alter von 20 bis 64 Jahren.

Jugendquotient

Unter dem Jugendquotient versteht man die Anzahl 0- bis 19-Jährige je 100 Personen im Alter von 20 bis 64 Jahren.

Expertisen und Beratung

Förderprogramme

Datenschutzhinweis

Diese Webseite nutzt externe Komponenten, wie z.B. Schriftarten, Karten, Videos oder Analysewerkzeuge, welche alle dazu genutzt werden können, Daten über Ihr Verhalten zu sammeln. Datenschutzinformationen